Erbauer:
Claude-Joseph Fonclause
Jahr:
1835
Stadt:
Herkunft:
France
Artikel Nr.:
41.290
Zertifikat:
Bernard Miland
Gewicht:
60.4 gr
Beschreibung:
In den Händen eines Künstlers, eines Geschichtenerzählers, eines Träumers - so fühlt sich der Violinbogen von Claude-Joseph Fonclause aus dem Jahr 1835 an. Diese schlichte Eleganz birgt eine Zeitkapsel der Musikgeschichte, eine Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart.
Die runde Fernambukstange, trägt die Last von Melodien längst vergangener Epochen. In ihrer geschmeidigen Rundung verbergen sich die Handwerkskunst und die Hingabe eines Meisterbogenbauers, der die Essenz des Klangs einfing und in diesem Streichbogen verewigte.
Der Frosch aus Ebenholz und Neusilber ist eine Schnittstelle zwischen Künstler und Kunstwerk. Sein einfaches Auge zeugt von einer Zeit, in der die Schönheit der Musik im Fokus stand, während das dreiteilige Beinchen die Hand des Geigers mit sanfter Leichtigkeit führt.
Dieser Bogen, ohne Stempel, trägt die Anonymität seines Erschaffens, eine Einladung, die Musik selbst sprechen zu lassen. Mit einem Gewicht von 60,4 Gramm wird er zum verlängerten Arm des Musikers, zu einem Werkzeug, das die Grenzen zwischen Realität und musikalischer Phantasie verschwimmen lässt.
In jedem Strich, in jeder Note, in jedem zarten Hauch, der zwischen den Saiten schwebt, offenbart sich die Seele dieses Violinbogens von Claude-Joseph Fonclause. Ein zeitloses Meisterwerk, das den Klang der Geschichte trägt und die Melodien von gestern und heute in harmonischer Symbiose vereint.